Elektrorad

Elektrorad

Für eine Vielzahl von Drei- und Therapierad-Fahrern und Fahrerinnen gibt es während der Benutzung ihres Rades immer wieder Situationen, in denen die Körperkraft nicht ausreicht und externe Unterstützung benötigt wird. Hierzu haben wir einige Anwendungsvarianten von hochmodernen Elektroantrieben konfiguriert, um die Selbständigkeit und Mobiliät weiter zu erhöhen.

Im Nachfolgenden finden Sie kurze erklärende Funktionsbeschreibungen der einzelnen Varianten. Gerne stehen wir Ihnen telefonisch oder persönlich zur Verfügung, um die den individuellen Anforderungen entsprechende Lösung auszuwählen oder auch im Sonderbau zu entwickeln.

...passiver Antrieb

Die Anwendung des passiven Elektroantriebes richtet sich an Benutzer, die eine Tretunterstützung benötigen, um zu einer gleichmäßigen Tretfrequenz zu finden, ohne selbst die Bedienung der Motorsteuerung übernehmen zu können. Es handelt sich bei dieser Bauform um eine Kraftunterstützung. Die Einstellung der Unterstützungskraft erfolgt mittels Drehgriff, der durch die Begleitperson zu bedienen ist und außerhalb des Aktionsradius des Benutzers liegt. Der Motor wird mittels eines am Tretlager montierten Sensors aktiviert. Hierzu muss der Benutzer ca. eine viertel Umdrehung treten und wird dann durch den Motor unterstützt, solange bis keine Tretbewegung mehr registriert wird. Die Unterstützung ist auf max. 15 km/h begrenzt.

...Anfahrhilfe

Diese E-Bike Lösung richtet sich an Benutzer, die kognitiv und motorisch die Bedienung der Steuerung bzw. des Drehgriffes kontrollieren können. Die Anfahrhilfe dient als Unterstützung in der Anfahrsituation und bei der Bewältigung von Steigungen mittels Motorunterstützung. Der Benutzer kann per Drehgriff anfahren und beschleunigt auf max. 3 km/h. Der Tretwiderstand ist hierbei minimal und der Einstieg in die Tretbewegung für den Benutzer möglich. Eine höhere Fahrgeschwindigkeit kann dann mittels Muskelkraft erreicht werden und der Motor läuft ohne Last mit.

...aktiver Elektroantrieb inkl. Anfahrhilfe

Mit dem aktiven Antrieb erreicht der Benutzer größtmögliche Mobilität und Reichweite. Die Anfahrsituation ist per Drehgriff zu bewältigen und das Rad beschleunigt auf bis zu 6 km/h ohne Tretunterstützung. Bei einsetzender Tretbewegung wird mittels Tretsensor ein weiterer Geschwindigkeitsbereich freigegeben, der eine Unterstützung bis zu 20 km/h ermöglicht. Die Unterstützungskraft ist während der Nutzung durch den Fahrer mittels Drehgriff zu kontrollieren.